Seniorenausflug nach Calbe/Saale

Ein Ausflug von 1 1/2 Stunden in die Vergangenheit zum ältesten Kirchengebäude der Neuapostolischen Kirche

Am Sonntag den 7. Juni 2026 war es soweit, morgens gegen 8 Uhr ging es frohgelaunt mit dem Kleinbus nach Calbe/Saale. Treff- und Startpunkt war unsere Gemeinde in der 
Berliner Straße. Um 9.30 Uhr an der neuapostolischen Kirche angekommen begrüßte uns der Vorsteher, Priester Gauditz auf das Herzlichste. 
Mit den Worten, „ich bin der Andreas“ vermittelte er gleich das Grundrauschen für die 
freundschaftliche Ausgestaltung des Tages. Dem Gottesdienst lag das Wort aus Lukas 
10, Vers 20 zugrunde. Zum Mitdienen wurde Priester Dittmar aufgerufen. 
Unmittelbar nach dem Gottesdienst erfolgte ein Besuch des örtlichen Friedhofs. Mit 
einem Gebet an der Grabstätte des jung verstorbenen Glaubensbruders Tobias 
gedachten wir u.a. dem 1945 in Calbe verstorbenen Priester Paul Turowski, dem 
Großvater unserer Schwester Zimmermann. 
Nach der Rückkunft an der Kirche erwarteten uns leibliche Genüsse. Die Geschwister 
hatten einen äußerst reichhaltigen Brunch vorbereitet und wir kamen allenthalben 
munter ins Gespräch. Ein besonderes Thema war natürlich das in seiner Grundsubstanz 1000 Jahre alte Kirchengebäude, das die neuapostolische Gemeinde seit 1946 zu 
Gottesdiensten nutzt. Nach der anfangs mietweisen Überlassung konnte das historische Gebäude 1953 käuflich erworben werden. Über die Geschichte der früheren 
Hospitalkirche (Heilig-Geist-Kirche) könnte hier viel geschrieben werden, interessierte 
Geschwister können neben den Wikipedia Angaben die Chronik der Neuapostolischen 
Kirchengemeinde Calbe/Saale – wird auf Wunsch zur Verfügung gestellt – per PDF 
erlesen. 
Für das Nachmittagsprogramm wurde ein Aufenthalt im Kurort Bad Salzelmen, einem 
Stadtteil von Schönebeck, auserkoren. Im Kunsthof (Grenadierwerk) zeigte und erklärte 
uns ein fachkundiger Museumsmitarbeiter anschaulich den manuellen Siedeprozess zur Salzgewinnung. Wer wollte durfte selbst Hand anlegen und die salzigen „Früchte“ seiner Arbeit verkosten. Im Anschluss erfolgte eine Führung durch den 1776 erbauten 
monumental wirkenden 32 m hohen Soleturm. Nicht schlecht staunten wir über das 
Hexenhäuschen auf dem Areal, deren märchenhafte Bewohnerin Kinder und 
Erwachsene belustigte. 
Obwohl der Spaziergang durch den Kurpark hätte fortgesetzt werden können, steuerten 
wir das Kurparkcafé Venezia an. Da und dort bildete ein leckerer Erdbeereisbecher den 
krönenden Abschluss des Aufenthaltes in Bad Salzelmen. Die ausgebliebene Bootsfahrt auf der Saale wurde auf der Rückreise mit einer Fährfahrt über die Elbe (Barby) etwas kompensiert. 
Frohgelaunt wie wir abfuhren kamen wir gegen 19 Uhr wieder in Werder an. Nunmehr 
angereichert mit einer Fülle von positiven Eindrücken und der Gewissheit, mit der 
Gemeinde Calbe nicht nur Geschwisterlich sondern auch freundschaftlich verbunden zu sein.